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Iveco Daily 4x4, Hunde und multithematisches Blog

Warum ist Windows so 'fett'?

veröffentlicht am 05.09.2019 mit 233 Worten - Lesezeit: 2 Minute(n)

Dieser Gedanke kam mir, als ich ein Video von Christopher Barnatt auf seinem Kanal explaining computers sah (bei Minute 11:24):

Dort ist zu sehen, daß ein frisch installiertes “nacktes” Windows 10 / 64bit in der Home-Edition mit vielen abgewählten Optionen mal eben 17GB “auf die Platte wirft”, und dabei sind noch nichteinmal die herstellerspezifischen Treiber installiert.

Ein Blick in die Speicherverwaltung meines Linux Mint 18.3 zeigt: selbst mit allen installierten Anwendungen (Internet, Office, Audio- und Videobearbeitung, Bildbearbeitung und Verwaltung, Simulationen, virtuelles Planetarium, Editoren und IDEs für Programmiersprachen (Python) etc. komme ich gerade mal auf 17,2GB (incl. dem in meinen Augen schönen und gut benutzbaren Cinnamon-Desktop):

Festplattenbelegung LM18.3

Und das Ergebnis könnte noch knapp 3GB sparsamer ausfallen, hätte ich nicht vor einiger Zeit die Container-Formate snap und flatpak ausprobiert (roter Rahmen links).
P.S.: Die Erkenntnis daraus: wenn jemand die Festplatte richtig “zumüllen” will, dann soll er diese Paketformate nutzen: Im Vergleich zu Anwendungen aus den Repositories der jeweiligen Distribution kommt da schnell mal das zehnfache Datenvolumen pro Anwendungsprogramm zusammen …

Ein frisch installiertes aktuelles Debian 10 mit der Grundausstattung von Anwendungs-Programmen (Grafik, Office, Medien, Internet) braucht nicht einmal die Hälfte des Festplattenplatzes:

Plattenbelegung Win10 Basisinstallation

Jedenfalls ist meine Systempartition hoffnungslos überdimensioniert:

Partition: ID-1: / size: 64G used: 17G (27%) fs: ext4 dev: /dev/sdb2

Was tut also Windows mit dem vielen Speicherplatz?
Naja: so ganz ohne Speicherplatz kommen eben die zahlreichen vorinstallierten Spione in Windows 10 auch nicht aus …