
Der DRT1 ist ein Empfängermodul für 10 kHz bis 30 MHz, hat eine hohe ZF von 45 MHz und zeigt hervorragende Empfangseigenschaften für DRM und alle anderen Betriebsarten.
Keine.
Es wurde das Tuner-Modul auf der mitgelieferten Adapterkarte (Eval-Board) montiert und vermessen. Die Frequenzeinstellung erfolgte über die serielle Schnittstelle aus dem PC.
Die Messungen erfolgten bei "fliegendem Aufbau", also ohne Gehäuse, alle relevanten Leitungen wurden ohne Stecker direkt an das Modul angeschlossen.
Nebenstehende Bitfehlerraten-Messung zeigt die erreichbare Empfindlichkeit im DRM-Betrieb. Wenn man davon ausgeht, daß bei weniger als 10-4 Fehlerrate ein Audio-Empfang möglich ist, so ergibt sich damit (bei stabilem und ungestörtem Signal) eine Grenzempfindlichkeit
- von +5dBµV (1,8µV) für 64-QAM-Modi
- sowie +1dBµV (1,1µV) für 16-QAM-Modi.
Die SNR-Werte für DRM-Signale mit 16QAM (rot) und 64QAM (grün) zeigen im Schwachsignalbereich bis 40dBµV den erwarteten linearen Zusammenhang zum Eingangspegel und erreichen bereits einen sehr guten Wert von über 40dB.
Bei höheren Pegeln wird der Anstieg flacher, der SNR-Wert steigt aber weiter und erreicht bei ca. 85dBµV einen Maximalwert von gut 48dB (bei diesem HF-Pegel zeigen viele ältere Empfänger schon wieder sehr schlechte Werte von unter 25dB).
Zum Vergleich ebenfalls aufgetragen ist der Verlauf des analogen Signal-Rauschverhältnisses (AM, 1kHz Audio, 30% Mod.grad).
Die herkömmliche S/N-Kurve in der Betriebsart AM, aufgenommen mit der Dream-Software als Demodulator (eingestellte Bandbreite: 6kHz), zeigt über den gesamten Pegelbereich von -10 bis fast 100dBµV eine gute Empfangsperformance mit Klirrfaktoren deutlich unter 1%.
Gute Empfindlichkeit (zwischen der des AR 7030 und der des NRD-525G) und ein großer Dynamikumfang im Nutzkanal kennzeichnen diesen Empfänger und machen ihn zu einem problemlosen Gerät für den Einstieg in den DRM-Empfang.
© Bernhard Albicker's private Homepage
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