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DRM-Empfang mit Empfänger AOR-7030

Und wie verhält sich nun der "Referenzempfänger"?.
Den Abschluß dieser Meßreihen macht der Empfänger, der bei der Systemerprobung vielfach eingesetzt wurde.

Umbaumaßnahmen

Keine.
Ein fertig modifiziertes Gerät der Fa. Boger-Funk stand leihweise zur Verfügung.

Eine Umbauanleitung steht aber auch für diesen Empfänger auf der "DRMTM Software Radio website" zur Verfügung.

Messungen

BER-Messung

Nebenstehende Bitfehlerraten-Messung zeigt die erreichbare Empfindlichkeit nach dem Umbau in DRM-Betrieb. Wenn man davon ausgeht, daß bei weniger als 10-4 Fehlerrate ein Audio-Empfang möglich ist, so ergibt sich damit (bei stabilem und ungestörtem Signal) eine Grenzempfindlichkeit

- von +10dBµV für 64-QAM-Modi
- sowie +6dBµV für 16QAM-Modi.

Damit scheint der AR7030 dem NRD-525G bezüglich Empfindlichkeit klar unterlegen. Zwei Dinge sollte man jedoch bedenken:
1. Aufgrund externen Rauschens ist die Empfindlichkeit des NRD-525G kaum zu nutzen.
2. Für rauschärmere Standorte/Bänder verfügt der AOR über einen zuschaltbaren Vorverstärker (+10dB).


Übertragungskurve

Die SNR-Werte für DRM-Signale (rote/grüne Kurve) zeigen im Schwachsignalbereich den erwarteten linearen Zusammenhang zum Eingangspegel. Bei einem Eingangssignalpegel ab 30dBµV nähert er sich einem Maximum und pendelt bei höheren HF-Pegeln, ein Wert von 30dB wird aber nie unterschritten.

Zum Vergleich ebenfalls aufgetragen ist der Verlauf des analogen Signal-Rauschverhältnisses (AM, 1kHz Audio, 30% Mod.grad).


Die mit herkömmlicher AM aufgenommenen Kurven für Signal, Rauschen und Klirrfaktor über HF-Pegel zeigen einen Verlauf, an dem nichts zu kritisieren ist.


Schlußfolgerungen/Ausblick

Der AOR AR7030 zeigt sich für DRM-Empfang dem JRC NRD-525G vor allem hinsichtlich des nutzbaren Eingangspegelbereichs deutlich überlegen.

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© Bernhard Albicker's private Homepage
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