Zweck dieser Seite ist es, grundlegende Fakten zu beschreiben, die für die Performance eines DRM-Empfangssystems ausschlaggebend sind.
Die Soundkarte stellt den AD-Wandler eines DRM-Empfängers dar, der nach der "ZF-12kHz-Methode" arbeitet. Entscheidend sind die Größen
Hier sind sog. "On-Board-Soundkarten" klar die Schwachstelle eines DRM-Empfangssystems. Viele dieser Anordnungen kommen nicht über -40dBFS Störabstand hinaus.
Berücksichtigt man, daß aus Linearitätsgründen (Crest-Faktor) eine durchschnittliche Aussteuerung eines DRM-Signals -12dB nicht überschreiten darf (besser -15dB), so kann das max. SNR eines empfangenen DRM-Signals mit solch einer Anordnung einen Wert von 25 ... 28dB nicht überschreiten.
Die beiden folgenden Meßkurven zeigen anhand von AM-Werten den Unterschied zwischen zwei verschiedenen Soundkartenlösungen.

S/N-Kurve eines ELAD FDM-77 im AM-Betrieb, aufgenommen mit einer On-Board-Soundkarte eines HP-Vectra XW4200 Rechners. Die Noise-Kurve unterschreitet nicht einen Wert von -40dB.

S/N-Kurve eines ELAD FDM-77 im AM-Betrieb, aufgenommen mit demselben HP-Vectra XW4200 Rechner, diesmal aber mit einer PCI-Soundblaster Live! Soundkarte. Die Noise-Kurve erreicht einen Wert von knapp -60dB.
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