Titelgrafik

Der Aufbau

wurde von der Fa. Ormocar als "Rohbau" bezogen, d. h. es handelte sich um eine fertig montierte Gfk-Kabine mit Fenstern, Dachluke und Tür, aber unlackiert und ohne Innenausbau, dieser wurde in Eigenarbeit angefertigt.

Besonderheiten:

Aufbauprobleme/Schwachstellen

Risse am oberen Ende der A-Säule

Diesem Thema habe ich eine eigene Serie von Seiten gewidmet!
Dort wird die Art des Schadens, die Demontage der Kabine und die geänderte Neumontage beschrieben.

Ausführung der Aufbautüre (Alurahmen-Tür)

Vorbemerkung: Diese Türe wurde von Ormocar für DM 1800,- angeboten, ausdrücklich/ausschließlich für eine Wandstärke von 50mm.
Die Tür ist aus den links abgebildeten Profilen aufgebaut. Das im Bild linke Profil mit der abgebildeten Gummidichtung ist dabei auf das Türblatt aufgebracht, das rechte Profil ist im Türausschnitt der Kofferwand montiert.
Bereits nach 3 Jahren konnte ein verzogener Rahmen, besonders stark an der Scharnierseite der Türe, beobachtet werden. Im Laufe der Zeit löste sich das Rahmenprofil von der Türblattkante, in den Ecken entstanden deutliche Spalten. Das Türblatt selbst zeigte eine "kissenförmige" Wölbung.


Analyse der Ormocar Alu-Aufbautüre

  1. Alu-Profile

    Die verwendeten Alu-Profile sind auf 50mm-Wände nur unter massiver Gewalt aufzubringen:
     
    Das linke Bild zeigt, daß das verwendete Profil ein Maß von 50mm zwischen den Innenseiten der Schenkel der U-Profile aufweist. Am Ende der Schenkel befinden sich aber Nasen, dort ist das lichte Maß nur noch um 48mm. Beim Aufbringen dieser Profile auf 50mm-Wandmaterial wird zum einen der durch die Nasen vorgegebene Ausdehungsraum für Dichtmaterial/Kleber außer Funktion gesetzt, zum Anderen wird insbesondere auf der Türblattseite das Profil auseinandergedrückt, was das beschriebene Lösen von demselben und den Rahmenverzug zur Folge hat.

  2. Türblatt

    Hat das Türblatt auch nur geringste positive Toleranzen bezüglich der Dicke, so verstärkt das die beschriebene Problematik in extremer Weise.

Senken/Setzen der Aufbautüre

Im Laufe der Zeit senkt sich die Aufbautüre, bis sie an der Unterkante beim Öffnen/Schließen streift.
Verursacht wird dies dadurch, daß sich die Scharnierbefestigungslöcher im Türblatt mit der Zeit weiten (aufgrund des Eigengewichts der Tür und die in meinem Fall durch den Verzug des Türblatts (siehe oben) auftretenden Verspannungen beim Öffenen und Schließen derselben).

Abhilfe: Verstärkungsmaterial (z. B. Holzprofile) im Bereich der Türscharniere in den Sandwichaufbau einbringen oder die Scharniere zusätzlich zu den Schrauben verkleben.

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© Bernhard Albicker's private Homepage
http://privat.albicker.org

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